SFB 627: Nexus
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unilogo Universität Stuttgart
SFB 627: Nexus
Teilprojekt EKS:

Entwicklung kontextbezogener Systeme

English Version
 

Überblick


Forschungsschwerpunkt der Nachwuchsgruppe sind modellgetriebene Entwicklungswerkzeuge für kontextbezogene Anwendungen. Ziel des Forschungsvorhabens ist daher, das Erstellen kontextbezogener Anwendungen zu vereinfachen. Dafür müssen insbesondere zwei Hauptprobleme gelöst werden. Erstens muss dem Programmierer eine geeignete Abstraktion in Form einer Domänen-spezifischen Modellierungs- bzw. Programmiersprache zur Verfügung gestellt werden, um kontextbezogene Anwendungen geeignet spezifizieren zu können. Zweitens muss diese Spezifikation automatisch in eine effiziente verteilte Implementierung transformiert werden.

In kontextbasierten Systemen treten einzelne Computer in den Hintergrund. Der Anwender nimmt lediglich das Gesamtsystem wahr. Dieselbe Abstraktion soll auch für den Programmierer geschaffen werden. Neue Entwicklungswerkzeuge werden es ihm erlauben, gegen das Gesamtsystem zu programmieren. Welche einzelnen Geräte des Systems welchen Teil der geforderten Leistung erbringen und wie sich diese koordinieren muss ihn nicht mehr interessieren, denn dieses Problem wird von generativen Entwicklungswerkzeugen gelöst werden.

Ein weiterer Vorteil eines generativen Ansatzes ist, dass die Werkzeuge die Applikationslogik kennen und daher applikationsspezifische Optimierungen quer durch alle Schichten anbringen können. Rein Middleware-basierte Lösungen können das nicht, da Middleware kein Wissen über die Applikationslogik hat. Optimierende Middleware kann daher nur aus der Vergangenheit die zukünftige Entwicklung erraten. Ein generativer Ansatz, der sich auf ein Applikationsmodell stützt, verspricht daher effizientere Resultate.


Institut


- Institut für Parallele und Verteilte Systeme    
  Nachwuchsgruppe    


Personen


- Teilprojektleiter    
 - Dr.-Ing. Torben Weis   
- Wissenschaftliche Mitarbeiter    
 - Dipl.-Inf. Mirko Knoll